Freitag, 15. Juni 2018

Klettern

Nach einem ausgiebigen Frühstück sind wir gut gestärkt in den Tag gestartet. Wir hatten uns vorgenommen die Felsqualität ein wenig genauer zu untersuchen und so sind wir zum Col de la Bavella aufgebrochen.
Als wir um kurz nach 9 Uhr dort oben angekommen sind, war kaum ein anderes Auto da. Die Franzosen und sonstigen Urlauber sind wohl eher Langschläfer (zum Glück für uns).
Wir haben schnell den Weg zur Kletterwand gefunden und es ging auch gleich gut los. In kürzester Zeit hingen die ersten Seile in der Wand und ich bin meine erste 6+ im Fels geklettert (allerdings im Toprope).
Wir hatten alle viel Spaß und haben die traumhafte Aussicht genossen.
Als am Nachmittag verstärkt Wolken aufzogen sind wir wieder an die Küste zurück gefahren.
Jaz, Roelant und ich waren dann nochmal ein Stündchen Schnorcheln und im Anschluss ging es dann wieder in ein tolles korsisches Restaurant.

#Agnes durfte auch nicht fehlen
#Wanderung zur Kletterwand
#Stefan in der Wand
#Jessi auf dem Weg nach oben
#Picknick am Fels
#Kletterimpressionen
#Eidechse (da waren viele von unterwegs)
#traumhafte Aussicht
#Papier (Cellulose) schlägt Stein ;)
 











Donnerstag, 14. Juni 2018

Entspannung und Fische

Heute war es ein sehr entspannter Tag. Wir haben uns heute aufgeteilt und waren gemeinsam mit Jaz und Roelant am Strand, während Wencke und Jessica eine Wanderung unternommen haben.
Wir haben uns, nach einem späten Frühstück, auf den Weg zum Strand von Fautea gemacht. Dieser liegt idyllisch in einer kleinen Bucht unterhalb eines alten Genueser Wachturms.
Jaz und Roelant haben dort viel Spaß am Schnorcheln gefunden und wir vier haben viele Fische gesehen. Auch ein Flughahn und eine Sepia waren dabei :-)
Am Abend waren wir dann in Solenzara in einem Strandrestaurant und haben den Abend gemeinsam ausklingen lassen.

#Diana und im Hintergrund der Wachturm
#Diana 
#ganz viele Fische :) 
#Sepia (echter Tintenfisch) 
#Jaz 
#ganz viele Fische :) 
#Video Sepia hat Angst vor mir :(






Mittwoch, 13. Juni 2018

Die Insel

Am Montag erkundeten wir zunächst die Insel. Was wir nicht bedacht hatte war, dass wir eine Art Ferienwohnung gebucht haben, also von Klopapier bis Handtücher und Seife alles selbst besorgt werden muss. Bei sechs hungrigen Menschen und vielen interessanten Produkten, die es in deutschen Supermärkten nicht gibt, war der Einkaufswagen in Null komma nichts bis unter den Rand gefüllt.

Wir erkundeten die Stadt Porto Vecchio, die an der Küste einen schönen Jachthafen und auf einem ca. 60 Meter hoch liegenden Hügel eine kleine Altstadt zu bieten hat. Die Steigung war für Unsportliche schon zum Hecheln.

Am späten Nachmittag ging es noch für zwei Stunden an den Strand. 

Am Dienstag stand eine kurze Wanderung von 6,5 km zum Trou de la Bombe (Bombenloch oder Loch der Bombe) an. Wir starteten früh morgens, stellten unsere Autos auf einem nahezu leeren Parkplatz ab und wanderten los. An vielen Stellen waberten die Wolken um uns herum. Zunächst gab es einen gut befestigten Wanderweg, später kam auch etwas über Stock und Stein klettern dazu. Übrigens: auf der anderen Seite des Bombenlochs geht es 300 Meter in die Tiefe. Wir begegneten auf dem Hinweg keiner Menschenseele. Auf dem Rückweg kamen wir aus dem freundlich bonjour grüßen nicht mehr heraus. Auf dem Parkplatz sahen wir auch warum. Die Franzosen lassen sich mit ganzen Bussen ankaren um diese Wanderung zu machen. Der Parkplatz und die Straße waren bis auf den letzten Platz zugeparkt. 

Für Mittwoch stand eigentlich eine Canyoning Tour auf dem Kalender, die aber aufgrund Schlechtwetters auf Samstag verschoben wurde. Also setzten wir uns ins Auto und erkundeten die Insel. Auf der Fahrt mussten wir wilden Kühen ausweichen, scharfe Haarnadelkurven nehmen und vor dem Regen davonrasen.
In Bonifacio erkundeten wir eine spektakuläre Altstadt und hatten einen grandiosen Blick auf den vielbefahrenen Hafen. Auf einer Höhe von 80 Metern liegt eine alte Garnison, die man über viele viele Treppenstufen erreicht. Die Stadt hat etliche kleine, sehr gemütliche Restaurants. Alles wirkt hier so... französisch. Die Stadt ist in jedem Fall einen Besuch wert.

Bei der Fahrt vom Parkplatz merkte Stefans Auto leider ein Problem mit dem Reifendruck an, eine Kontrolle an der Tankstelle zeigte, dass es ein größeres Problem sein musste. Mais, pas de Probleme in Frankreich! Wie es der Zufall wollte, hatte die Tankstelle auch gleich einen Reifenhändler bei. Ganze 7,5 Minuten und 12,50 Euro später, war die Schraube rausgezogen und der Reifen geflickt. Vivre la France.

Den Abend ließen wir in einem kleinen Restaurant in Porto Vecchio ausklingen, der nur korsische Küche anbot. Trip Advisor hatte den als Empfehlung ausgespuckt und wir haben den letzten Tisch bekommen. Wir waren uns alle einig, dass wir selten so gut gegessen haben.  Später am Abend, standen die Menschen Schlange, um noch einen Tisch zu bekommen.

Jetzt liegen alle im Bett und halten sich den Bauch.


# Strand von Korsika
# Hauptmann Frostbeule
# Porto Vecchio
# Trou de la bombe
# wilde Kühe
# Sonnentanz
# Bonifacio
# geflickter Reifen

























Sonntag, 10. Juni 2018

Road Trip

Nach zwei Tagen und 1.536 Kilometer später sind wir an unserem Ziel für diese Woche angekommen: Residence Serenamore.
Die Fahrt war trotz der Kilometer kurzweilig. Für die interautomoblie Kommunikation hatte Roelant extra zwei Walkie Talkies besorgt. Während er uns mit "Penis 1 an Penis 2" rief, funkten wir ihn mit "großes Auto an kleines Auto" an.
Nach einem kurzen Mittagessen am Fährhafen von Livorno (bei Pisa) fuhren wir auf die Fähre. Die Rampe war so steil, dass Stefan einmal so richtig mit dem Auto aufsetzte und sich die Stoßstange von rechts nach links aufkratzte.

Wencke hat ihr nächstes Transportmittel gefunden. Als ich beiläufig fragte, ob das ein Tweety sei, der der drüben auf der Fähre aufgemalt sei, drehte sie sich um und verschwand wie von der Tarantel gestochen um Fotos zu machen. Wencke glücklich.
Abends erreichten wir unsere Unterkunft für diese Woche und stellen fest, dass wir von Klopapier über Kaffee, Seife und Waschmittel erstmal alles kaufen müssen.

# Wencke glücklich
# interautomobile Kommunikation
# chillen auf der Fähre
# Impressionen zur Unterkunft
# Pizzen so groß wie Treckerräder











Freitag, 8. Juni 2018

Korsika - on the road again

Nach zehn Monaten Schulbank drücken und mehreren Auslandseinsätzen geht es für uns endlich wieder in den Urlaub.

Novelle destination: Corse, France via Verona, Italie :-)

Zwei Autos, sechs Personen, zwei Wochen Abenteuer. Kletterequipment, Wanderschuhe und Schnorchelsachen sind eingepackt. On va voir :)

Heute geht es noch bis nach Verona, morgen dann mit der Fähre von Livorno nach Bastia und weiter nach Solenzara.

# die Truppe

Sonntag, 4. Juni 2017

Frankenjura 2017 II

Freitag war bei Temperaturen von 27 Grad noch mal Klettern angesagt. Aufgrund der Hitze und der Steigung war der Zustieg schon ganz ordentlich anstrengend und unsere T-shirts waren schon bei Ankunft am Felsen durchnässt.

In zwei Routen wurde ein Seil eingehängt. Stefan turnte beide Routen hoch. Für mich waren die doch noch etwas schwer und ich chillte in der Hängematte.

Nach einem ordentlichen fränkischen Mittagessen am Abend ging es dann zum nächsten Kletterspot. Dort kletterten bereits Familien mit kleinen Kindern, da würde ich doch wohl auch hochkommen :p Seile wurden in drei Routen eingehängt, Stefan kletterte alle, ich schaffe mit Ach und Krach zumindest zwei :p

Als wir zurück zum Camp kamen, war der Zeltplatz schon recht voll. Viele Kletterer reisen mit Zelten oder Campern an um bei Oma Eichler Quartier über Pfingsten zu beziehen.
Die Nacht im Zelt war wieder voll in Ordnung. Mit Schlafsack, Wärmflasche und zwei Decken schön warm, nur leider hat meine Isomatte ein Loch. Der Rest der Nacht wurde etwas hart. Eine neue muss her. Oder aufgrund meines fortgeschrittenen Alters gleich ein ganzes Feldbett :p

Da für Samstag Abend und Sonntag Gewitter angesagt waren und wir kein nasses Zelt abbauen wollten, entschieden sich alle für einen Aufbruch am Samstag. Das ist zwar sehr schade, da ein kompletter Tag klettern fehlt, aber angesichts der Umstände die bessere Entscheidung.

# Bärnfels
# Sonnenuntergang im Wald
# Klettergedöns
# Ausblick vom Bärnfels 
# Ziegen füttern
# abhängen 
# hoch hinaus 

Freitag, 2. Juni 2017

Frankenjura 2017

Erst vor kurzem aus dem Urlaub zurück, ging es jetzt schon wieder in den nächsten Urlaub. Unsere Klettertruppe ist bereits seit Sonntag in Obertrubach in Franken und wir stießen am Donnerstag dazu.

Direkt nach Ankunft konnten wir bei Radler und einem Snack die Sonne genießen und sind gleich schon zum ersten Kletterfelsen aufgebrochen. Nach zwei Jahren Felsabstinenz fiel es mir extrem schwer wieder an die Wand zu kommen und ich hatte mit 3er und 4er Routen schon Mühe. Ansonsten war es entspannt, wie immer.

Nach dem Klettern hieß es Zelt aufbauen, Grillen und den Abend genießen. Die Nacht war ganz angenehm. Mit einem Schlafsack der bis minus 34 Grad  ausgelegt ist, zwei Wolldecken und einer Wärmflasche ließ es sich bei plus 10 Grad Aussentemperatur recht gut aushalten.

Heute gab es bei bestem Wetter ein ausgiebiges Frühstück im Freien. Und gleich geht es wieder an den Fels.

# Jaz, Diana und Stefan
# Zeltplatz

# Diana klettert am Signalstein

# Klettern im Wald