Sonntag, 1. September 2019

Letzter Tag Krk – Erster Tag Österreich


Wir frühstückten früh, packten unsere Siebensachen zusammen, verfrachteten alles ins Auto und verließen das Etablissement. Um 10 Uhr begann unsere gebuchte meeresbiologische Kajatour mit Schnorcheln. Zusammen mit uns Vieren nahm noch eine fünfköpfige Familie mit drei kleinen Kindern teil.  Nach einer Einführungsrunde ging es mit jeweils Zweierkajaks ca. 40 Minuten in die Bucht, in der wir schnorcheln wollten. Das Wetter war super, die Sonne brannte

In der Bucht angekommen sammelte unsere Meeresbiologin Vivi in einer Schüssel Meeresbewohner und es gab zunächst eine kleine Biologiestunde mit Seegurken, Einsiedlerkrebsen, Seeigel, Anemone, Schlangenseestern, Seeohr und Schwämme. Dann ging es hinaus auf das Meer. Nach anfänglichen Schnorchelschwierigkeiten lief alles ganz gut. Für die Kinder hatten wir eine Schwimmboje dabei.

Im Meer gab es dann weiteres zu entdecken. Gesehen haben wir einen roten Seestern, einen Eisseestern, einen Goldschwamm, Seetomaten, Ärmchen von einem roten Oktopus, viele Anemonen und Seegurken sowie viele viele Fische.

Auf unserem Rückweg mussten wir gegen die Strömung paddeln. Das war für uns recht anstrengend, aber immer noch besser als für andere Touristen die zu dritt auf einem Stand-up-paddeling-Board unterwegs waren. Die haben wir dann kurzerhand in Schlepp genommen. Dabei gab es auch nur ein kleines Missgeschick da sie, entgegen ihrer Aussage, noch nicht bereit waren, was dazu führte, dass alle drei ins Wasser gefallen sind.

Nachdem wir dann wieder am Ausgangspunkt angekommen waren, stiegen wir ins Auto und machten uns mit einem kurzen Zwischenstopp über unsere alte Unterkunft, um gewaschene Wäsche einzusammeln, gegen 16 Uhr nach Österreich auf.

Die Reisegruppe Nord, die aus der Heimat anreiste (Wencke, Jessi und Jens) trafen wir dann bei der Unterkunft gegen 22 Uhr. Nach einem kurzen Wiedersehensgetränk fielen wir alle todmüde ins Bett.
Der erste Tag in Österreich begann mit einem großen Frühstück. Direkt danach brachen wir zu unserem ersten Klettersteig, dem Einsteigerklettersteig am Stoderzinken auf. Der Klettersteig ist für Einsteiger sehr zu empfehlen. Nach ca. 15 Minuten Fußweg beginnt der Einstieg an einer kleinen Kapelle. Die Kletterausrüstung wurde angelegt, die Karabiner in das Stahlseil eingehakt und los ging es. 

Der Weg ist zu Beginn noch mehr wie ein gesicherter Wanderweg um das Handling mit dem Klettersteigset zu üben. Nach ca. 15 Minuten kommt man an einem Felsen, auf dem man sich entscheiden kann zwischen einem Klettersteig mit dem Schwierigkeitsgrad A-B (einfach), B (mäßig schwierig), C (schwierig), D (sehr schwierig) oder E (extrem schwierig). Die jeweiligen Klettersteige sind nur ein paar Meter lang, also für jeden Anfänger gut, seine Kräfte zu testen. Alle Steige führten über eine Hängebrücke, die alle mit Bravour genommen haben. Die Hängebrücke war jedoch auch optional. Wer sich hier nicht weiter traut, kann einfach auf den Wanderweg absteigen. 
Der Wanderweg führt weiter bis zum Gipfel. Dort gab es dann eine kurze Mittagspause und den Abstieg.

# Jaz und Roelant beim Start der Kajaktour
# Diana gibt die Schlagzahl vor ;-)
# Jaz und Roelant bei erreichen der Schnorchelbucht
# Stefan
# Jaz und Roelant
# Biologieunterricht
# Wachsrose - Anemone
# Roter Seestern
# Jaz auf Tiefe
# Abschleppaktion
# Wenke auf dem Klettersteig
# Stefan im Klettersteig
# Diana an der Hängebrücke
# Diana auf der Hängebrücke
# Diana auf der Hängebrücke
# Diana an der Wand
# Jaz, Wenke und Jens am Einstieg
# Diana an der Wand
# auf dem Weg zum Gipfel
# Die Reisegruppe am Gipfelkreuz










 












Donnerstag, 29. August 2019

Schnorcheln und Plitvicer Seen

Mittwoch haben wir erneut mit Schnorcheln verbracht. Dieses Mal sind wir an einer Bucht mit Steinstrand gelandet, die sehr gut besucht war. Wir konnten nur eine Haengematte aufhängen. Da das Wasser flach abfiel hatten sich viele Seeigel angesiedelt auf die man auf gar keinen Fall treten sollte. Bei dem heißen Wetter ist das 23 Grad kalte Wasser jedoch eine willkommene Abkühlung. Abends gab es dann noch Burger am Hafen von Malinska.

Heute sind wir früh aufgebrochen um an die Plitvicer Seen zu fahren. Obwohl dieses Unesco Weltkulturerbe von Touristen nur so überlaufen ist, lohnt sich ein Besuch auf jeden Fall. Es ist völlig unmöglich diese Eindrücke auf Bild festzuhalten: das blaue, glasklare Wasser, die grüne Vegetation, die Felsen,  die terassenartigen Seen, die von hunderten Wasserfällen gespeist werden und die Fischschwaerme.
Insgesamt waren wir 5 Stunden im Nationalpark und sind etwas über 10km durch die traumhafte Natur gewandert.

Am Bootsanleger hatten wir mit einer Reisegruppe aus Russland zu kämpfen. Die Hälfte von ihnen hatte sich die Treppe abwärts an uns vorbeigedraengelt um vorn in der Schlange am Anleger zu stehen. Dort standen wohl schon weitere von ihrer Reisegruppe. Es gab einen Aufruhr. Sie legten sich mit den Parkwaertern an. Das Boot wurde wegen des Aufruhrs nicht beladen, es wurde heftig diskutiert, bis die Parkwaerter mit der Polizei drohten. Die Russen davon völlig unbeeindruckt, staenkerten weiter und kamen der Aufforderung die anderen Wartenden vorbei zu lassen nicht nach.

Nach ein paar Minuten heftiger Diskussion und fünf weiteren heraneilenden Parkwaertern machten einige von ihnen Platz. Vermutlich war ihnen nicht geheuer, dass die Polizei tatsächlich in den Nationalpark gerufen wurde.

Wir und die anderen Wartenden schoben uns in der Mitte vorbei, wie vom Personal gebeten. Das gefiel der Reisegruppe jedoch so wenig, dass weiter gekeift wurde und eine Dame auf der Treppe einer anderen mit voller Absicht ein Bein stellte. Sie stolperte, konnte sich aber noch retten.

Was gibt es nur für Menschen? Wie fehlgeleitet und arrogant kann ein Mensch sein, soetwas zu tun?

Morgen geht es nach Österreich in die nächste Unterkunft. Wir treffen uns mit der Reisegruppe Nord und werden auf insgesamt acht Personen anwachsen.

Dass wir bereits morgen abreisen müssen haben wir alle vier verpeilt. Wir waren der festen Überzeugung, dass wir erst Samstag aufbrechen werden und wollten morgen noch mal Wäsche waschen. Nur weil wir eine Anfrage der neuen Unterkunft per Mail erhalten haben, wann wir morgen denn anreisen würden, ist uns unser Fehler aufgefallen. Morgen? Wieso morgen? :-p







# Hafen von Malinska bei Nacht (Fischschwarm im Licht)
# Reisegruppe Süd startet in den Nationalpark Plitvicer Seen
# Bild 3 - 12: Impressionen aus dem Nationalpark














Mittwoch, 28. August 2019

Klettern, Schnorcheln und die Stadt Krk


Auch auf Krk will der Kletterfels getestet werden, also machten wir uns am Montag auf zum Klettergebiet Portafortuna in der Nähe von Baska. Im Sektor D sollten einige Routen in unserem Niveau sein. Da das Klettergebiet erst ab frühem Nachmittag im Schatten liegt, schauten wir uns vorher noch die Stadt Krk an. 

Krk ist ein kleines etwas älteres Städtchen mit engen Gassen und kleinen niedlichen Restaurants, so wie wir es auch schon aus Italien oder Korsika kennen. Die alte Stadtmauer steht noch von der man auf die Adria blicken kann. Wir besorgten uns erstmal ein anständiges Eis und genossen das Treiben von einer Parkbank aus. 

Gegen Mittag machten wir uns dann auf den Weg zur Portafortuna. Wie es auf dem Weg zur Kletterwand nun mal oft ist, hatten wir zunächst einen Zustieg der uns 20 Minuten bergauf führte und uns bei 30 Grad, hoher Luftfeuchtigkeit und einer anständigen Steigung so einiges abverlangte.
Bei Sektor D angekommen, stellten wir fest, dass der Fels noch voll in der Sonne lag. Also erstmal Basecamp mit vier Hängematten aufbauen und chillen. Gegen 14 Uhr kam der lang ersehnte Schatten und wir hingen in vier Routen, von Schwierigkeitsgrad 4c bis 5b Seile ein. Der Ausblick über das Tal lohnt sich. Der Fels war wenig frequentiert, nur zwei weitere Gruppen kletterten bisher. Gegen frühen Abend, als es etwas abkühlte kamen jedoch noch sehr viel mehr Kletterbegeisterte. 

Am Dienstag standen wir extrem früh auf um die Fähre auf die Insel Cres zu bekommen. Dort wollten wir in der Bucht von Kriska auf Losinj schnorcheln, weil dort Delfine gesichtet wurden. Die Bucht ist über einen 30-Minütigen Zustieg zu erreichen, ein etwas schlechterer Wanderweg. Da man einige Zeit benötigt um dort hin zu gelangen, ist dort nicht besonders viel los. Einige Schnorchler kommen mit kleinen Booten angeschippert. Bei der gnadenlosen Sonne hätte ich mir auch ein Wassertaxi gewünscht. Wir bauten wieder unser Vier-Hängematten-Basecamp zum Chillen auf. 

Der Schnorchelspot war besser als der in Porat am Sonntag. Das Wasser war klarer, durch die Bucht noch wärmer, es gab mehr Fische und sogar auch Fischschwärme mit größeren Fischen. Um ins Wasser zu kommen, musste man etwas über die Felsen klettern, aber das war kein Problem. Von einem Bootsanleger aus konnte man 2m ins Wasser springen, was auch von einigen gut genutzt wurde.  

Wir aßen auf der Insel noch zu Abend. Da wir uns leider bei dem Rückweg zur Fähre etwas verkalkuliert hatten, musste Stefan das Gaspedal etwas mehr betätigen, damit wir noch rechtzeitig am Fähranleger ankamen. Den Anleger erreichten wir just in time und durften als allerallerletztes Auto auf die Fähre. Direkt nach uns wurden die Leinen gelöst. Man muss auch manchmal Glück haben. 

# Gasse in der Altstadt von Krk
# An der Felswand in Portafortuna
# Roelant sichert Diana
# Blick von oben
# Stefan erklimmt die Wand
# Abendstimmung im Hafen von Malinska
# An der Fähre von Krk nach Cres/Losinj
# Impressionen der Bucht Kriska
# Stefan und Diana am Einstieg zum Schnorcheln
# Impressionen der Bucht Kriska
# Impressionen der Bucht Kriska
# Impressionen der Bucht Kriska
# Stefan
# Diana mit Fischschwarm unter ihren Füßen
# Roelant
# Stefan und Diana
# Video: Unterwasserimpressionen
# Sonnenuntergang auf Losinj
# Fährüberfahrt von Cres nach Krk bei Nacht